Andy 9. März 2010
Mein neustes Projekt war schon der richtige Schritt in die richtige Richtung den ich immer irgendwie machen wollte. Doch das Konzept mit «lebenserfahrungen.ch» war nicht wirklich der richtige Ansatz dafür, wie ich jetzt einsehen musste. Menschen, die Kummer und Sorgen haben, suchen im Internet nicht nach “Lebenserfahrungen”, sondern nach “Kummerkasten” oder so ähnlich, um Menschen anzutreffen mit denselben Problemen. Also habe ich, nach längerer Überlegung, mich entschieden, lebenserfahrungen.ch durch kummerkasten-forum.ch zu ersetzen. Ich denke, mit dieser Änderung komme ich meinem neuen Projekt sehr viel näher und es drückt das aus, was ich eigendlich will.
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Andy 25. Februar 2010
Ich bin jetzt schon seit über zwei Jahre ohne feste Arbeit (aus wirtschaftlichen Gründen den Job verloren) und werde im Moment dankend von meiner Gemeinde finanziell unterstützt. Soweit habe ich keine Probleme damit. Ich fühle mich deshalb als Mensch nicht schlechter oder glaube mich meiner momentaner Situation schämen zu müssen.
Ich habe zig Bewerbungen geschrieben und einige Vorstellungsgespräche geführt. Mein Lebenslauf und das Bewerbungsschreiben habe ich immer der jeweiligen Situation (Stelleninserat) angepasst – auch mit Rat von irgendwelchen Kursleitern oder Trainern, oder Musterbeispiele im Internet. Doch was hat es gebracht, leider nichts.
Ich war schon 2-3x kurz davor eine Zusage für die Stelle zu bekommen. Doch es hat sich während dieser Zeit, vom Vorstellungsgespräch bis zum Telefon des Personalberantwortlichen, immer irgendetwas ergeben, dass ich (auch kein anderer) die freie Stelle nicht bekommen habe. Manchmal habe ich fast das Gefühl, es muss so sein, dass ich im Moment pech habe wieder eine feste Arbeit zu bekommen. Denn ich spüre fast schon, wenn ich eine Absage bekommen werde oder es zu einer kommt. Aber vielleicht macht es auch bereits die Erfahrung aus das man fast einen “7 Sinn” für solche Empfindungen bekommt nach all der Zeit von Bewerbungen und Vorstellungsgespräche. Mitterweile sehe ich den eingereichten Bewerbungen und Vorstellungsgespräche gelassen gegenüber, mit dem Hintergedanken, es kommt eh wie es kommen muss, egal wie sehr ich mich anstrenge oder tue. Irgendwie hat das Schicksal beruflich etwas anderes mit mir vor, so habe ich manchmal das Gefühl, sodass ich es bis jetzt nicht geschafft habe, in meinen alten Beruf als Lagerist zurück zu kehren oder eine der Stellen zu bekommen für die ich mich bewerbe.
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Andy 18. Februar 2010
Ich weiss, ich sollte etwas mehr in meinen Blog schreiben.
Doch im Moment fehlt mir die Zeit, weil ich an verschieden Orten (Forumhilfe Neuinstallation in Deutschland, Webdesign Kundenauftrag etc.) zur gleichen Zeit bin. Ich schaue zwar immer wieder mal spontan rein ob vielleicht jemand einen Kommentar abgegeben hat.
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Andy 11. Februar 2010
Demonstrationen verbunden mit Krawallen und mutwilliger Sachbeschädigungen, wie sie letztes Wochenende in Zürich statt gefundenhatten, ist eine verdammte Schweinerei und müsste mit aller Härte des Gesetzes verurteilt werden. Die Polizei mag möglicherweise überrumpelt gewesen sein und sie haben versucht mit einer kleiner Gruppe den grossen Demozug einigermassen unter Kontrolle zu halten. Aber auch wenn mehrere Polizei vor Ort gewesen wäre, es hätte trotzdem nichts daran geändert, dass die Krawallbrüder und Randalierer, egal aus welcher Ecke links oder rechts sie kommen, mutwillige Sachbeschädigungen begannen hätten – deshalb kommen sie ja auch an Demonstrationen.
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Andy 8. Februar 2010
Es schlummerte irgendwie schon lange in mir etwas zu tun was absolut nicht mit meinem grossen Hobby Motorrad zu tun hat. Am letzten Freitag kam mir dann die Idee dazu und ich habe kurzer Hand Nägel mit Köpfen gemacht. Ich wollte etwas machen von dem ich etwas verstehe und andere damit helfen kann. Es liegt vermutlich an meiner sozialen Ader, die ich von meiner Mutter in die Wiege gelegt bekommen habe, dass sagte schon mein Vater (der etwas das Gegenteil war). Und nein, ich habe kein Helfersyndrom oder der innere Zwang als kleiner Psychologe zu fungieren. Ich muss irgendetwas an mir haben, dass Menschen mir ihre “Probleme” einfach so anvertauen, auch wenn sie mich nur kurzer Zeit kennen. Vielleicht spüren sie, dass ich ihnen zuhöre und auf sie eingehe. Nach dem ich ihnen zugehört und etwas aus meiner Lebenserfahrung erzählt habe, fühlen sie sich besser. Sie sehen ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn sie diesen Weg alleine gehen müssen.
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